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DIE KIRCHEN
Pfarrei von San Giovanni Battista - Cassacco
Die Kirche ist auf das 13. Jahrhundert zurückzuführen;
sie entwickelte sich schnell zwischen dem 13. und
14. Jahrhundert und wurde 1571 eingeweiht.
Zu Beginn bestand sie aus einer Frontseite mit Wölbung, einer
kleinen Halle und einem Kirchenturm.
In der heutigen Taufkapelle, ehemalige Apsis des antiken Gebäudes,
sind 1986 Freskenteile aus dem 15. Jahrhundert mit der Abbildung
des Heiligen Battista gefunden worden.
Der Hauptaltar ist auf die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts
zurückzuführen. Der heutige Standort ist, dank dem Pfarrer
und Architekt Angelo Noacco, gegen Ende des 19. Jahrhunderts vollendet
worden.
Kirche von San Giusto - Montegnacco
Sie existiert seit dem 13. Jahrhundert und wurde im Verlaufe des
16. Jahrhunderts durch die Einwohner von Montegnacco von Grund auf
wiederhergestellt.
Eine Steinpitze mit Dreieckssymbolen , die eine Verkörperung
Gottes mit Aufschrift 1486 darstellt, ist der letzte Beweis einer
ehemaligen primitiven Kapelle. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts begann
man mit der Erbauung des heutigen Glockenturmes. Er steht leicht
entfernt von der Kirche und bewahrt in seinem Innern Bilder aus
dem 16. und 17. Jahrhundert.
Kapelle von San Martino - Martinazzo
Die Kapelle wurde dank dem Willen der Einwohner von Martinazzo,
seinerzeit Dorfbewohner von Raspano, im Jahre 1688 erbaut.
Nach einer langsamen Verfall- und Verwahrlosungsphase im letzten
Jahrhundert, begannen zu Beginn der Dreissigerjahre die Renovations-
und Wiederanpassungsarbeiten. Diese führten zur Zerstörung
des ehemaligen und zur Erhöhung des heutigen Kirchenturmes
und endeten im Jahre 1983.
Kirche der Heiligen Filippo und Giacomo - Conoglano
Im Jahre 1905, gemäss eines Projektes von Pfarrer Don Angelo
Noacco, wurde das heutige Gebäude hergestellt und 1921 für
den Gottesdienst geöffnet; die Kirche ersetzte die mittelalterliche
Kapelle, welche auf einer Anhöhe nahe des Dorfes Miotti situiert
war. Der neogothische Stil ist typisch für die Periode um die
Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Es wurde ein hölzernes Altarbild aus dem 17. Jahrhundert aufbewahrt;
im Innern befanden sich sehr wahrscheinlich die hölzernen Statuen
der beiden Heiligen, seit kurzem leider gestohlen. Ferner befindet
sich in der Kirche ein aus Kupfer vergoldetes Kreuz aus dem Jahre
1585, ehemaliger Hauptaltar und heute im linken Seitenschiff aufbewahrt;
daneben eingemauert befinden sich der Tragbalken des Haupteinganges
und der Schlüssel zur Apsis der ehemaligen, zerstörten
Kapelle.
Kirche von San Marco - Raspano
Obwohl nur das auf venezianische Art und Weise zugespitzte Steinportal
die einizige Aussage eines Überrestes ist, wird die Kirche
von San Marco auf das 14. Jahrhundert geschätzt.
Im 16. Jahrhundert erschien das Gebäude als eine einfache Dorfkapelle,
mit Frontbogen, einem Glockenturm und einer kleinen, halbrunden
Apsis, in welcher der Hauptaltar situiert war.
Gegen Ende des 16. Jahrhunderts wurde das Portal dazugebaut und
das Gebäude erweitert. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts
wurden generelle Renovationsarbeiten durchgeführt: die Erweiterung
des Chors und der Abbruch der Aussenmauern. Auf der Fassadenfront
wurde eine Glockenzelle erbaut; im Jahre 1950 begannen die Bauarbeiten
für den heutigen Kirchenturm und die Glockenzelle wurde niedergerissen.
Im Innern befinden sich zwei Altare aus dem 16. Jahrhundert; der
grössere ist den Heiligen Marco und Lucia gewidmet.
(...precedente)
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